Jahreshauptversammlung 2014 PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Sonntag, den 19. Januar 2014 um 15:30 Uhr

Simon Gebendorfer für 40-jährigen Feuerwehrdienst geehrt
16 Einsätze bei Bränden und Überschwemmungen – Ehrungen langjähriger Aktiver – Rosenmontagsfaschingsveranstaltung soll Kappenabend nachfolgen
Sandsbach. (hm)
Für seine 40-jährige, aktive Dienstszeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Sandsbach wurde Simon Gebendorfer am Samstagabend im Rahmen der  Jahreshauptversammlung im Sandsbacher Vereinsstadel geehrt.
Mit Robert Birkmeier jun., Martin Blümel, Christian Eder, Franz Lindinger, Bernd Meyer  und Reinhard Walkemeier wurde weiteren sechs  Aktiven  für ihren 25-jährigen Feuerwehrdienst gedankt. Eine Rosenmontagsfaschingsveranstaltung für das ganze Dorf im Vereinsstadel soll dem bisherigen Kappenabend nachfolgen.

 

Die Geehrten v.li.Kommandant Hermann Pritsch, Bürgermeister Josef Barth, Christian Eder, Franz Lindinger, Simon Gebendorfer, Vorstand Ludwig Wagner, Robert Birkmeier, 2. Vorstand Ernst Meyer, Martin Blümel, Bernd Meyer und stv. Kommandant Michael Köglmeier


Bei 16 Einsätzen mit 330 Einsatzstunden  waren im vergangenen Jahr  die Aktiven der FFW  im Einsatz, um die Schäden nach Unwetter zu beseitigen, einen Wohnhausbrand und den Brand einer Garage sowie einer Hackschnitzelheizungsanlage zu löschen, umgestürzte Bäume zu beseitigen oder für die Verkehrslenkung und -regelung zu sorgen. Kommandant Hermann Pritsch und Vorstand Ludwig Wagner legten bei der Jahreshauptversammlung  umfangreiche Rechenschaftsberichte vor.
Zu Beginn der Jahreshauptversammlung wurde den verstorbenen Mitgliedern, insbesondere den im letzten Jahr verstorbenen Hans Kaufmann in einer Gedenkminute gedacht.
Vorstand Ludwig Wagner ging in seinem Jahresbericht auf die  Veranstaltungen des vergangenen Jahres ein, das in der Jahreshauptversammlung, dem Kappenabend, dem Dorfkickerturnier,   dem Dorffest bei durchwachsenem Wetter mit Holzsägewettbewerb am Biberger-Berg und der Adventfeier  seine festen Programmpunkte  hatte. Der Höhepunkt war am 9. Juni die Einweihung des neuen Vereinsstadels mit Gottesdienst im Pfarrgarten und insgesamt über 500 Besuchern.
Der FFW-Vorsitzende bedauerte die Schließung des Gasthauses Leutgäb zum 1. September 2013 und  bedankte sich bei der Herbergswirtsfamilie Leutgäb für  die jahrzehntelange gute Betreuung der FFW Sandsbach. Die FFW Sandsbach hat sich zudem mit 2000 Euro an der Ausstattung des  Aufenthaltsraumes im Vereinsstadel beteiligt.
Kassier Herbert Wendl konnte in seinem detaillierten Kassenbericht über einen guten Kassenstand berichten. Kassenprüfer Wolfgang Schuster bescheinigte dem Kassier eine gute Kassenführung und schlug seine Entlastung vor, die einstimmig erteilt wurde.
Kommandant Hermann Pritsch konnte über insgesamt 16 Einsätze mit insgesamt 330  Stunden Feuerwehrlern im Einsatz  berichten. Herausragend waren dabei die Einsätze bei einem Garagenbrand am 17. Januar in Herrngiersdorf, beim Unwetter am 31. Mai in der Erlenstr. in Sandsbach sowie bei den Überschwemmungen am 3. Juni  im Bereich der Langquaider Str. in Sandsbach und noch in Bad Gögging, die zu einem Ganztageseinsatz ausarteten.  Bei Sturmschäden Ende Juli in Sandsbach sowie beim Wohnhausbrand am 17. November in Herrngiersdorf und beim Brand einer Hackschnitzelheizung im Dezember in Herrngiersdorf war die Sandsbacher Feuerwehr erneut gefordert.
Drei Einsätze zu Verkehrsabsperrungen bzw. –regelungen komplettierten das Einsatzgeschehen.
In 11  Übungen  sowie bei der gemeinsamen Großübung in Hagenach  im Rahmen der Brandschutzwoche wurde die Einsatzbereitschaft der Sandsbacher Wehr erhalten.
Die Sandsbacher Feuerwehr, so Hermann Pritsch, zählt zur Zeit über 54 aktive Mitglieder,  24 Feuerwehranwärter, 68 passive Mitglieder unter denen sich auch neun Ehrenmitglieder befinden.
Der Kommandant sprach auch die Überprüfung des Feuerwehrhauses durch die Landkreisführung am 27. Dezember an, bei der erneut die beengten, mittlerweile völlig  unzureichenden räumlichen Verhältnisse moniert wurden. Gelobt wurde dabei im Gegenzug die starke Jugendgruppe der Sandsbacher Feuerwehr.
Funkwart Christian Eder berichtete über zwei Funkübungen mit Handsprechfunkgeräten zum Hydrantenein- und auswintern sowie über zwei Fahrübungen nach Koordinaten.
Jugendwart Matthias Pritsch konnte in seinem Jugendbericht verkünden, dass derzeit 19 Jugendliche, davon 10 Mädchen und 9 Burschen, der Jugendgruppe der Feuerwehr angehören. 10 Jugendliche hatten sich 2013 neu der FFW Sandsbach angeschlossen.
15 dieser Jugendlichen  haben den Jugendwissenstest mit Erfolg absolviert. In  einer Reihe von Übungen wurden die Jungfeuerwehrdienstleistenden an den Feuerwehrdienst herangeführt. Zudem wurde an der Aktion Ramadama und am Spiel ohne Grenzen in Saal  teilgenommen.
Bürgermeister Josef Barth lobte in seinem Grußwort die rührige Jugendarbeit der FFW Sandsbach und die gute  Arbeit der Feuerwehrverantwortlichen. Eine schlagkräftige Feuerwehr ist in Sandsbach vorhanden und das sei beruhigend für die Bevölkerung. Er appellierte an die Feuerwehraktiven zu einem starken Besuch der Übungen, damit man entsprechend gerüstet an die Einsätze herangehen könne.   Abschließend bedankte sich der Bürgermeister bei der Vorstandschaft und den Kommandanten für die gute Zusammenarbeit in den letzten sechs Jahren. .
Vorstand Ludwig Wagner nahm die Ehrung von Simon Gebendorfer vor, der seit 40 Jahren als Aktiver der FFW Sandsbach angehört. 40 Jahre aktiver Feuerwehrdienst mit der ständigen Bereitschaft sich für Leben, Hab und Gut des Nächsten einzusetzen, so Wagner, sind eine außerordentliche Leistung. Simon Gebendorfer wurde für seinen langjährigen, aktiven Dienst eine Urkunde und die Vereinsnadel in gold überreicht.
Für ihren 25-jährigen aktiven Feuerwehrdienst wurde Robert Birkmeier jun., Martin Blümel, Christian Eder, Franz Lindinger, Bernd Meyer  und Reinhard Walkemeier gedankt.  Die Geehrten erhielten eine Urkunde und die Vereinsnadel in silber.  
Wagner informierte darüber, dass mit dem Neubau der Schule auch der Vereinsstadel an die neue Pelletsheizung für die Schule angeschlossen wird. Neu ist auch, dass durch die Schließung der Gastwirtschaft Leutgäb nunmehr auch keine Örtlichkeit zur Abhaltung des Kappenabends zur Verfügung steht. Als Nachfolgeveranstaltung soll am Rosenmontag eine Faschingsveranstaltung fürs ganze Dorf ohne Eintritt und für Jedermann gleich ob maskiert oder nicht im Vereinsstadel stattfinden.  Das Kickerturnier wurde auf den  8. März terminiert und wird erstmals im Vereinsstadel ausgetragen.